Am 10. Mai 1973 wurde in der 5. Runde des DFB-Pokals die Begegnung zwischen dem TSV Röttenbach und dem 1. FC Herzogenaurach ausgetragen. Der TSV, der damals in der Bezirksliga spielte, ging gegen den Landesligisten als krasser Außenseiter in die Partie.
Umso größer war die Überraschung, als der TSV das Spiel mit 4:0 klar für sich entschied.
In der Spielchronik, in der damals noch jedes Spiel handschriftlich und zusätzlich mit Zeitungsausschnitten dokumentiert wurde, heißt es:
Heute wuchs unsere Mannschaft über sich hinaus, in der es keinen schwachen Punkt gab. Die Herzogenauracher Stürmer waren bei unserer Hintermannschaft gut aufgehoben. Sie waren zur Bedeutungslosigkeit verurteilt. Unsere Mittelfeldachse bestimmte das Spielgeschehen. Eindeutig bestimmten wir den Spielrythmus und das Spieltempo. Die alternden Starspieler Wenauer & Co. sahen wirklich alt aus, als sie von unseren spritzigen Stürmern ein ums andere mal versetzt wurden. In punkto Schnelligkeit waren wir durch unseren Einsatz um einiges voraus. Ein Spiel, das dem Zuschauer helle Freude bereitete!